Foto: Bernardo Doral

Pedro Guerra

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Pedro Guerra (Güímar, Teneriffa 1966) ist vielleicht der wichtigste Repräsentant der jungen Generation spanischer Liedermacher. Die meisten seiner Stücke sind durchzogen von einem zärtlich-intimen Ton, der eine fantastische Innenwelt beschwört.

1993 verließ er die Kanarischen Inseln, um in Madrid eine Solo-Karriere zu starten. Von bedeutender Wichtigkeit war dafür die Bekannschaft mit Luis Pastor, der ihn professionell unterstützte. Für Contamíname, gesungen von Ana Belén und Víctor Manuel, gewann er 1994 den Premio Ondas für das beste Lied. Auf diesen ersten großen Erfolg folgten die Alben Golosinas (1995), Tan cerca de mí (1997), Raíz (1999), Ofrenda (2001), Hijas de Eva (2002) und zuletzt La palabra en el aire, eine gemeinsame Arbeit mit dem Dichter Ángel González.

Er hat mit bedeutenden Künstlern zusammengearbeitet wie Lenine, Maria Betanha, Cesaria Evora, Lluis Llach, Luis Pastor, Daniela Mercury, Chico César und Javier Ruibal.

Während der Promotions-Tour für das Album Raíz (1999) entstand nach zahlreichen Gesprächen mit Freunden die Initiative ein Forum zu gründen, in den Minderheiten, die sich abseits des großen Kulturmarktes befinden, Beachtung finden können. So enstand die Stiftung Contamíname para el Mestizaje Cultural, die die kulturelle Vielfalt fördert und Minderheitendas Recht eingesteht, sich gegen dem dominanten Mainstream zu schützen. Die Stiftung will der Homogenisierung der Kultur entgegenwirken, die als Folge einer unkontrollierten Globalisierung viele Kulturen gefährdet. Contamíname unterstützt u.a. Publikationen, Ausstellungen, interkulturelle Festivals und organisiert Benefizkonzerte für soziale Zwecke.
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Pedro Guerra, Gesang und Gitarre
Luis Pastor, Gesang und Gitarre

Donnerstag, 22. Januar, 19.30 Uhr
Instituto Cervantes
Eintritt: € 15,- / 12,- (erm.)