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Sie werden verehrt wie Popidole und genießen das Ansehen großer Dichter: die cantautores (cantar, span. singen; autor, span. Autor) stellen in Lateinamerika und Spanien ein kulturelles Phänomen dar, das das Denken, Fühlen und gelegentlich auch Handeln ganzer Generationen in Spanien und Lateinamerika geprägt hat. Ihre Lieder, engagiert oder gefühlsbetont, leicht, fröhlich oder melancholisch, sind stets in aller Munde. Nachdem die Eltern der Bewegung, Violeta Parra und Atahualpa Yupanqui, in den 70er Jahren von den nicht minder populären Silvio Rodríguez, Pablo Milanés und Joan Manuel Serrat abgelöst wurden, haben sich in den letzten 15 Jahren neue Namern zu Wort gemeldet, denen es gelungen ist, den emotionalen Puls ihrer Zeit zu treffen.
In der Reihe cantautores stellt das Instituto Cervantes fünf spanische Songpoeten dieser Generation vor, die auf musikalisch wie textlich sehr unterschiedliche Art und Weise den gesellschaftlichen Wandel begleiten und dokumentieren.
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